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Training von Unterrichts- und Sozialkompetenz


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Trainingsmodelle


In der Arbeitsgruppe Training von Unterrichts- und Sozialkompetenz sind durch die verschiedenen Mitglieder die unterschiedlichsten Trainingsansätze repräsentiert. Unten finden Sie eine Liste von Trainings, zu denen eine strukturierte Übersicht vorliegt. Zu manchen Trainings sind auch detailliertere Beschreibungen online verfügbar. Einen entsprechenden Link finden Sie dann in der jeweiligen Übersicht unter dem Punkt Publikationen über das Training. Nähere Informationen zu den Autor(en) bzw. Anbietern der Trainings finden Sie auf der Seite Mitglieder.

Name des Trainings Autor(en)/Anbieter
Münchener Lehrertraining Prof. Dr. Norbert Havers (Universität München)
Training kommunikativer Kompetenzen Dr. Dietlinde H. Heckt (Technische Universität Braunschweig)
Konstanzer Traingsmodel kompakt Prof. Dr. Winfried Humpert (Rorschach, Schweiz) & Prof. Dr. Hanns-Dietrich Dann (Universität Erlangen-Nürnberg)
Training sozialer und beruflicher Kompetenzen Prof. Barbara Jürgens (Technische Universität Braunschweig)
Interagieren als Experimentieren: Training kommunikativer Fertigkeiten Prof. Dr. rer. soc. habil. Hans Gerhard Klinzing (Universitäten Tübingen und Stuttgart)
Training zur Bewältigung sozialer Konfliktsituationen Dr. Gabriele Krause (Technischen Universität Braunschweig)
Stressmanagement für Lehrerinnen und Lehrer Prof. Dr. Rudolf Kretschmann (Universität Bremen)
Lehrertraining zur Vermeidung und Bekämpfung von Schüleraggressionen Dr. Irene Mayrhofer-Schällig (Erding)
Pädagogisch-psychologischer Kurs für Studienreferendare Dipl. Psych. Bernhard Meißner (Siebold Gymnasium Würzburg) et al.
Gordon-Lehrertraining Dr. Friedrich Ch. Sauter (Universität Würzburg)

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Münchener Lehrertraining

Autor(en) Prof. Dr. Norbert Havers (Universität München, Institut für Empirische Pädagogik und Pädagogische Psychologie) in Zusammenarbeit mit Dr. Stephan Hubel und Dr. Eva Lang
Theoretischer Hintergrund Sozial-kognitive Lerntheorie; Forschungen zum Unterrichtsmanagement, Untersuchungen zur beruflichen Sozialisation von Lehrerinnen und Lehrern
Lernziele (1) Umgang mit Disziplinschwierigkeiten im Unterricht; (2) Reflexion über die eigene Rolle als zukünftige Lehrerin oder als zukünftiger Lehrer
Durchführung Fünftägiger Kompaktkurs während der Semesterferien; höchstens 18 Teilnehmer; zwei Kotrainer
Methoden Rollenspiele; Video-Feedback; Demonstrationsexperimente; Analyse von Videoaufzeichnungen von Schulklassen; Schreiben einer pädagogischen Autobiographie; Reflexion über eigene Ziele und Vorstellungen in Hinblick auf den zukünftigen Beruf
Wo und für wen wird das Training angeboten? An der Universität München für Studierende aller Lehrämter in fortgeschrittenen Semestern
Publikationen über das Training

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Training kommunikativer Kompetenzen

Autor(en) Dr. Dietlinde H. Heckt (Technische Universität Braunschweig, Seminar für Allgemeine Pädagogik)
Theoretischer Hintergrund Konzept des Neurolinguistischen Programmierens (Bandler & Grinder, 1981); Axiome der zwischenmenschlichen Kommunikation (Watzlawick u. a., 1990); kooperative Konfliktlösungsmethode (Schulz von Thun, 1989)
Lernziele (1) Verbesserung der sozialen Wahrnehmungsfähigkeit; (2) Bewusstwerden der Wirksamkeit des eigenen Verhaltens; (3) Üben der Methoden und Techniken effektiver Gesprächsführung; (4) Veränderung limitierender Selbsteinschätzung und -verbalisation
Durchführung Kompaktkurs als Blockveranstaltung mit ca. 21 Stunden
Methoden CBA-Technik (=Übungen in Dreiergruppen mit Wechsel von aktiv Übendem, Übungspartner und "Meta-Person"); Wissensvermittlung; Halten von Kurzvorträgen; Paarübungen
Wo und für wen wird das Training angeboten? An der Technischen Universität Braunschweig, Fachbereich 10 für Studierende pädagogischer Fachrichtungen
Publikationen über das Training
  • Heckt, D. H. (1996). Professionell kommunizieren lernen. In D. H. Heckt & E. Jürgens. Anders kommunizieren lernen. (S. 154-166). Braunschweig: Westermann.
  • Heckt, D. H., Jürgens, B. Krause, G. (2000). Konfliktlösung durch Kommunikation. Neuwied: Luchterhand.

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Konstanzer Trainingsmodell (KTM kompakt)

Autoren Prof. Dr. Winfried Humpert (Lehrerseminar des Kantons St. Gallen, Rorschach, Schweiz); Prof. Dr. Hanns-Dietrich Dann (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)
Theoretischer Hintergrund Handlungstheorie, sozial-kognitive Lerntheorie, Kommunikationstheorie, subjektive Theorien von Lehrern, Weiterentwicklung des Konstanzer Trainingsmodells
Lernziele (1) Störungsreduktion, (2) Konfliktlösung und Gewaltprävention für pädagogische und helfende Berufe, (3) Erhöhung der Selbst- und Sozialkompetenz für Lehrpersonen aller Schularten und Schulstufen bezüglich schwieriger Situationen im Unterricht
Durchführung Im Tandem (wechselseitige Unterrichtsbesuche) und Arbeit mit KTM kompakt Trainingsbuch, meist mit Trainingsgruppe
Methoden Systematische Unterrichtsbeobachtung (BAVIS), Rekonstruktion schwieriger Situationen im Unterricht (Gedanken, Verhalten, Gefühle), Durchführung von Trainingsübungen
Wo und für wen wird das Training angeboten?
  • Regelfortbildungsangebot des Landes Baden-Württemberg seit 1986 (KTM in ursprünglicher Form) über die Oberschulämter für Lehrpersonen aller Schularten, Leitung: Fachlehrer für übergreifende pädagogische Fragen, Beratungslehrer
  • Kantonale Lehrerfortbildung des Kantons St. Gallen für verschiedene Schulstufen, Leitung: W. Humpert
  • Institut für Pädagogische Psychologie der J.W.-Goethe-Universität Frankfurt am Main (für Studierende aller Lehrämter im Hauptstudium), Leitung: W. Humpert
  • Verschiedene Fortbildungsinstitutionen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Publikationen über das Training
  • Humpert, W. & Dann, H.-D. (im Druck). KTM kompakt: Basistraining zur Störungsreduktion, Konfliktlösung und Gewaltprävention. Bern: Hans Huber (erscheint im Januar 2001).
  • Humpert, W. & Dann, H.-D. (1988). Das Beobachtungssystem BAVIS: Ein systematisches Beobachtungsverfahren zu aggressivem Verhalten im Schulunterricht. Göttingen: Hogrefe.
  • Tennstädt, K.-C., Krause, F., Humpert, W. & Dann, H.-D. (1991). Das Konstanzer Trainingsmodell (KTM), Einführung. Bern: Huber.
  • Tennstädt, K.-C., Krause, F., Humpert, W. & Dann, H.-D. (1995). Das Konstanzer Trainingsmodell (KTM), Band 1: Trainingshandbuch, Nachdruck der 2. Auflage. Bern: Huber.
  • Tennstädt, K.-C. (1991). Das Konstanzer Trainingsmodell (KTM), Band 2: Theoretische Grundlagen, Beschreibung der Trainingsinhalte und erste empirische Untersuchungen. Bern: Huber.
  • Tennstädt, K.-C. & Dann, H.-D. (1987). Das Konstanzer Trainingsmodell (KTM), Band 3: Evaluation des Trainingserfolgs im empirischen Vergleich. Bern: Huber.
  • Tennstädt, K.-C. (Hrsg.) (1996). Das Konstanzer Trainingsmodell (KTM), Band 4: Handbuch für Multiplikatoren, Seminar- und Schulleiter sowie Schulaufsichtsbehörden, 2. erw. Auflage., Bern: Huber.

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Training sozialer und beruflicher Kompetenzen

Autor(en) Prof. Dr. Barbara Jürgens (Technische Universität Braunschweig, Seminar für Psychologie)
Theoretischer Hintergrund Gruppentraining sozialer Kompetenzen (Hinsch & Pfingsten, 1997)
Lernziele (1) Erhöhung der Selbstsicherheit; (2) Modifizierung der subjektiven Theorien der Teilnehmer; (3) Erwerb von Meta-Fähigkeiten; (4) Training von Basisstrategien (z.B. Forderungen durchsetzen; um Sympathie werben); (5) situationsangemessene Anwendung der Strategien im Alltag
Durchführung Grund- und Aufbaukurs mit je sieben wöchentlichen dreistündigen Sitzungen
Methoden Kognitive Umstrukturierung; Rollenspiel; Videofeedback; Üben von Selbstverstärkungstechniken
Wo und für wen wird das Training angeboten? An der Technischen Universität Braunschweig, Fachbereich 10 für Studierende pädagogischer Fachrichtungen
Publikationen über das Training
  • Heckt, D. H., Jürgens, B. & Krause, G. (2000). Konfliktlösung durch Kommunikation. Neuwied: Luchterhand.
  • Hinsch, R. & Pfingsten, U. (1997). Gruppentraining sozialer Kompetenzen (GSK). Grundlagen, Durchführung, Materialien. 3. Aufl. (S. 159-163). Weinheim: Psychologie Verlags Union
  • Jürgens, B. (1998). Wie lernen Lehrer Lehrerverhalten? Trainingsansätze. Praxis Schule 5-10, 9 (8), 34-41.

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Interagieren als Experimentieren: Training kommunikativer Fertigkeiten

Autor(en) Prof. Dr. Hans Gerhard Klinzing (Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Institut für Erziehungswissenschaft)
Theoretischer Hintergrund Modell Interagieren als Experimentieren (Coladarci, 1959; Bishop, 1972; Klinzing & Floden, 1990; Semmel & Englert, 1978; Strasser, 1967; Zifreund, 1966);
Lernziele (1) Erweiterung/Weiterentwicklung des Verhaltensrepertoires (Aneignung neuen Verhaltens, Generierung neuer, Ausformung effektiver kommunikativer Praktiken; (2) qualifizierte und angemessene Verwendung der erlernten Praktiken/Kommunikativen Fertigkeiten; (3) Aneignung eines Modells (Interagieren als Experimentieren) und von Verfahren zur Weiterentwicklung von Interaktionskompetenz in der eigenen Berufs- bzw. Studienpraxis.
Durchführung 2-5tägige Intensivseminare (9-11 Std. täglich) plus Möglichkeit der individuellen Beratung zum Transfer in die Praxis; 20 bis 50 Teilnehmer (je nach Zielgruppe) mit einem Trainer/Dozenten und u.U. dem Personal der jeweiligen Institution.
Methoden Mündliche und schriftliche Instruktionen; Modelldemonstrationen; Identifikationsübungen; Simulated Skill Training; Strukturierte Simulationen; Praktische Übungen im Microtraining-Format (Training in Kleingruppen mit Video-Feedback); Komponenten aus den Reflective Teaching Labs wie z.B. Reflektierende Gruppendiskussionen während der Feedbacksitzungen.
Wo und für wen wird das Training angeboten? An Universitäten (z.B. Tübingen und Stuttgart) für Studierende der Pädagogik oder für Studienreferendare und Lehrer(-innen) in der Weiterbildung
Publikationen über das Training
  • Klinzing, H. G. (1982). Training kommunikativer Fertigkeiten zur Gesprächsführung und für Unterricht. Weil der Stadt: Lexika.
  • Klinzing, H. G. (1998). Interagieren als Experimentieren. Entwicklung, Erprobung und Evaluation eines Programms zum Training von Präsentationstechniken zur Optimierung von Sachbeiträgen, Sachreden und belehrenden Reden. In H. G. Klinzing (Hrsg.)  Neue Lernverfahren. Zweite Festschrift für Walther Zifreund aus Anlaß seiner Emeritierung (S. 231 - 339). Tübingen: DGVT (dort weitere Literatur und Publikationen zu Untersuchungen des Trainings)
  • Klinzing, H.G. & Floden, R.E. (1990). Learning to moderate discussions. In W.W. Wilen (ed.), Teaching and learning through discussion (pp. 175-202). Springfield, IL: Thomas.
  • Ausführliche Beschreibung des Trainings

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Training zur Bewältigung sozialer Konfliktsituationen

Autor(en) Dr. Gabriele Krause (Seminar für Psychologie im Fachbereich 10 der Technischen Universität Braunschweig)
Theoretischer Hintergrund Weiterentwicklung/Adaption des "Trainings der Gesprächsführung in konflikthaltigen Partnersituationen" (Schmidt 1985); Handlungstheoretisches Modell auf Basis der Ustanovka-Theorie der Einstellung (Leipziger Trainingsschule um Vorwerg & Alberg); Gruppendynamischer Ansatz mit Grundlagen in der humanistischen Psychologie (Rogers, Gordon)
Lernziele (1) Erweitern der individuellen Handlungsmöglichkeiten in Konfliktsituationen, Schwerpunkt: Möglichkeiten der Umsetzung von Win-Win-Strategien und Ausbildung entsprechender Intentionen und Einstellungen; (2) Erwerb von Handlungsstrategien und kommunikativen Fertigkeiten zur deeskalierenden, kooperativen Gesprächsführung in Konfliktsituationen; (3) Schaffen von Vertrauen in die eigene Potenz zur konstruktiven Gestaltung entsprechender Gesprächssituationen.
Durchführung Grund- und Aufbaukurs mit je ca. 30 Stunden als Blockveranstaltung (viertägig oder 2x2 Tage) mit ca. 12 Teilnehmern, 1 Trainer, 1 Kotrainer.
Methoden Schwerpunkt: Rollenspiele mit Videofeedback, Gruppenübungen und -diskussionen, teilweise mit Videofeedback. Weiterhin: praktische Übungen einzelner Elemente, theoretische Erläuterungen, Arbeitsblätter, Auflockerungsspiele.
Wo und für wen wird das Training angeboten? An der TU Braunschweig in der Ausbildung für Lehramtstudierende und Studierende pädagogischer Studiengänge und in der Weiterbildung von Mitarbeiter/innen der TU; außerhalb der TU in der Lehrerfortbildung und im Managementbereich.
Publikationen über das Training
  • Krause, G. (2000). Training zur Bewältigung sozialer Konfliktsituationen. In: D. Heckt, B. Jürgens & G. Krause (Hrsg.). Konfliktlösung durch Kommunikation. Neuwied: Luchterhand.
  • Schmidt, J. (1985). Sozialpsychologisches Verhaltenstraining. Trainingsprogramm zur Gesprächsführung in konflikthaltigen Partnersituationen. Leipzig: KMU.
  • Schmidt, J. (Hrsg.) (1989). Gesprächsführung: Grundlagen, Orientierungshilfen, Training (Psychotherapie und Grenzgebiete, Band 10). Leipzig: Johann Ambrosius Barth

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Stressmanagement für Lehrerinnen und Lehrer

Autor(en) Prof. Dr. Rudolf Kretschmann (Universität Bremen, Fachbereich 12)
Theoretischer Hintergrund Transaktionales Stresskonzept nach LAZARUS und LAUNIER; Rational-emotive Therapie nach ELLIS; konstruktivistische Bezüge nach MATURANA & VARELA und GLASERSFELD; Kommunikationsmodell nach WATZLAWICK; Projektion von Copingstrategien auf typische Probleme und Arbeitszusammenhänge von Lehrkräften
Lernziele (1) Berufliches Selbstmanagement: Zeitmanagement und Arbeitsorganisation, Ausbalancieren von Belastung und Regeneration, Zielfindung, Herstellen von Kongruenz zwischen Ansprüchen und Möglichkeiten; (2) Steigerung von Kommunikationskompetenz; (3) stressreduzierende Maßnahmen im Unterricht: Sammeln, Beruhigen, Aktivieren, motivierende Unterrichtsmethoden, Umgang mit Störungen und Konflikten; (4) Stressmanagement in der Schule: Kollektive Möglichkeiten zur Schaffung bekömmlicher Arbeitsbedingungen am Arbeitsplatz Schule
Durchführung Workshops für maximal 30 Teilnehmer; Blockseminare von 1-3 Tagen Dauer; bei kürzerer Dauer werden nicht alle Inhalte behandelt.
Methoden Information, Selbstreflexion, wechselseitiger Erfahrungsaustausch, gemeinsame Zielfindung, Rollenspiele, praktische Erprobung, z.B. von Entspannungs- und Aktivierungsübungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Wo und für wen wird das Training angeboten? Zur Zeit im Rahmen eines Qualifizierungsprojekts im Land Bremen, sowie auf Anfrage.
Publikationen über das Training
  • Kretschmann, R. (1987). Bedingungen für Stress und Angst im Lehrerberuf. In U. Haeberlin & C. Amrein (Hrsg.), Forschung und Lehre für die sonderpädagogische Praxis - Tagungsbericht (S. 213-218). Bern: Haupt,
  • Kretschmann, R. (1990). Streß im Lehrerberuf. Was sind die Ursachen? Was kann getan werden? päd extra, 7,  56-60
  • Kretschmann, R. (1993). Wenn der Stress aus dem Ruder zu laufen droht. Stress-Prävention - Bausteine und Erfahrungen eines Workshops. päd extra, 10, 14-24
  • Kretschmann, R. (1994). Das Gefühl, nie fertig zu werden. Streß am Arbeitsplatz Schule. päd extra, 12, 6-16
  • Kretschmann, R. (1997). Zur Vorbeugung beruflicher Überbeanspruchung. Jahrbuch für Lehrerforschung (Band I, S. 325-356) München.
  • Kretschmann, R. & Holtz, K. -L. (1987). Psychologische Möglichkeiten zur Stressbewältigung und Stressprävention im Lehrerberuf. In U. Haeberlin und C. Amrein (Hrsg.), Forschung und Lehre für die sonderpädagogische Praxis - Tagungsbericht (S. 228-234). Bern: Haupt.

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Lehrertraining zur Vermeidung und Bekämpfung von Schüleraggression

Autor(en) Dr. Irene Mayrhofer-Schällig (Erding)
Theoretischer Hintergrund Forschungen zu Aggression, dem Problem des Lerntransfers, Änderung von Lehrerverhalten, sowie Änderung von Alltagstheorien von Lehrern
Lernziele (1) Das Handlungsrepertoire der teilnehmenden Lehrer soll sowohl im präventiven als auch im interventiven Bereich erweitert werden. (2) Der teilnehmende Lehrer soll befähigt werden, Schüleraggressionen abzubauen und prosoziales, kooperatives Schülerverhalten aufzubauen. (3) Die Erwartungen der Lehrer an eine aggressionsfreie Schule sollen reflektiert werden. (4) Die Teilnehmer sollen sich mit ihren Emotionen in Bezug auf aggressives Schülerverhalten auseinandersetzen. (5) Der Wissensstand der Lehrer soll im Bezug auf die Aggressionsproblematik erweitert bzw. modifiziert werden.
Durchführung Sieben Trainingstage, zwischen denen Transferphasen von ca. vier Wochen liegen. Während dieser Zeit haben die Teilnehmer Gelegenheit, die neu erlernten Fertigkeiten in der Praxis zu erproben. Ein Trainer. Maximal 15 Teilnehmer.
Methoden Instruktion und Rollenspiel mit anschließendem Feedback in Form von Lob und Hilfestellung; Modifikation der Alltagstheorien der Teilnehmer mit Hilfe von Diskussionen; Demonstration neu zu erlernender Fertigkeiten durch den Trainer mit anschließender Erklärung des Vorgehens; Transfer der erlernten Fertigkeiten in sogenannten Transferphasen zwischen den Trainingsblöcken in die Unterrichtspraxis unter Betreuung des Trainers.
Wo und für wen wird das Training angeboten? Das Lehrertraining wird von der Autorin auf Anfrage angeboten. Zielgruppe sind Grund- und Hauptschullehrer sowie Studienseminare dieser Schularten. Für die Durchführung ist ein ausgebildeter und autorisierter Psychologe notwendig.
Publikationen über das Training Mayrhofer-Schällig, I. (1999). Entwicklung eines Trainings für Grundschullehrer zur Prävention und Intervention bei aggressivem Schülerverhalten. (Dissertation als Microfilm).

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Pädagogisch-psychologischer Kurs für Studienreferendare

Autor(en) Dipl. Psych. Bernhard Meißner (Siebold Gymnasium Würzburg) et al.
Theoretischer Hintergrund Systemische Sicht der Ausbildungssituation von Studienreferendaren
Lernziele (1) Ressourcen ausbauen; (2) selbstbestimmte Ziele anregen. (3) Selbst- und Fremdwahrnehmung schärfen; (4) konkrete Schritte zur Zielerreichung definieren. (5) Fortschritte auf dem Weg erkennen und würdigen.
Durchführung Maximal dreimal 2-3 Tage, gegebenenfalls dazwischen Supervision; mindestens 8 Teilnehmer; je 8 Teilnehmer ein Trainer; immer zwei Trainer
Methoden TZI als Rahmensystem; integriert: Rollenspiel, Skulptur, VT-Methoden, kreativ-ganzheitliche Methoden, Körperübungen, Meditation und Entspannung, Spiel, Video
Wo und für wen wird das Training angeboten? Für Studienseminare an Gymnasien in Bayern
Publikationen über das Training Keine

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Gordon-Lehrertraining

Autor(en) Thomas Gordon; Training: Ken Miller; Anthony E. Zener; Deutsche Ausgabe: Frederik Briner
Theoretischer Hintergrund Humanistische Psychologie
Lernziele (1) Friedliche Konfliktlösung; (2) effektive Kommunikation; (3) mehr Lehr- und Lernzeit
Durchführung Zehn Sitzungen à vier Stunden; Abstand 1 Woche, auch Block möglich; ein Trainer; bis zu 30 Teilnehmer
Methoden Präsentation; Selbstreflexion; Rollenspiele; Erprobung in vivo; Selbststudium; schriftliche Aufgaben; Partner-, Kleingruppen- und Großgruppenarbeit
Wo und für wen wird das Training angeboten? An der Universität Würzburg, Institut für Psychologie (Dr. Friedrich Ch. Sauter) für Lehramtsstudierende und Lehrer/innen
Publikationen über das Training
  • Briner, F. (1992). Ziele und Inhalte des Gordon-Lehrertrainings. In Aregger, K. (Hrsg.). Wissenschaft und Praxis in der Berufschullehrerbildung (S. 117-128). Frankfurt: Aaran.
  • Sauter, F. Ch. (1993). Das Gordon-Lehrertraining. In Gangl, H. u.a. (Hrsg.). Brennpunkt Schule (S. 271-275). Wien: Kettler
  • Sauter, F. Ch. (1999). Konfliktlösungs- und Kooperationsfähigkeit als Basis einer effektiven Kooperation sind Ziele des Gordon-Lehrertrainings. In Meißner, B. (Hrsg.). Kooperation live. Würzburg

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http://www.paed.uni-muenchen.de/atus/ (Letzte Bearbeitung durch N. Havers am 16.10.00 10:25)