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Trainingsmodelle |
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In der Arbeitsgruppe Training von Unterrichts- und Sozialkompetenz sind durch die
verschiedenen Mitglieder die unterschiedlichsten Trainingsansätze repräsentiert. Unten
finden Sie eine Liste von Trainings, zu denen eine strukturierte Übersicht vorliegt. Zu
manchen Trainings sind auch detailliertere Beschreibungen online verfügbar. Einen
entsprechenden Link finden Sie dann in der jeweiligen Übersicht unter dem Punkt Publikationen
über das Training. Nähere Informationen zu den Autor(en) bzw. Anbietern der
Trainings finden Sie auf der Seite Mitglieder.
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| Autor(en) |
Prof. Dr. Norbert Havers
(Universität München, Institut für Empirische Pädagogik und Pädagogische Psychologie)
in Zusammenarbeit mit Dr. Stephan Hubel und Dr. Eva Lang |
| Theoretischer Hintergrund |
Sozial-kognitive Lerntheorie; Forschungen zum Unterrichtsmanagement,
Untersuchungen zur beruflichen Sozialisation von Lehrerinnen und Lehrern |
| Lernziele |
(1) Umgang mit Disziplinschwierigkeiten im Unterricht; (2) Reflexion über
die eigene Rolle als zukünftige Lehrerin oder als zukünftiger Lehrer |
| Durchführung |
Fünftägiger Kompaktkurs während der Semesterferien; höchstens 18
Teilnehmer; zwei Kotrainer |
| Methoden |
Rollenspiele;
Video-Feedback; Demonstrationsexperimente; Analyse von Videoaufzeichnungen von
Schulklassen; Schreiben einer pädagogischen Autobiographie; Reflexion über eigene Ziele
und Vorstellungen in Hinblick auf den zukünftigen Beruf |
| Wo und für wen wird das
Training angeboten? |
An der Universität München für Studierende aller Lehrämter in
fortgeschrittenen Semestern |
| Publikationen über das
Training |
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]
| Autor(en) |
Dr. Dietlinde H. Heckt (Technische
Universität Braunschweig, Seminar für Allgemeine Pädagogik) |
| Theoretischer Hintergrund |
Konzept des Neurolinguistischen Programmierens (Bandler & Grinder,
1981); Axiome der zwischenmenschlichen Kommunikation (Watzlawick u. a., 1990); kooperative
Konfliktlösungsmethode (Schulz von Thun, 1989) |
| Lernziele |
(1) Verbesserung der sozialen Wahrnehmungsfähigkeit; (2) Bewusstwerden
der Wirksamkeit des eigenen Verhaltens; (3) Üben der Methoden und Techniken effektiver
Gesprächsführung; (4) Veränderung limitierender Selbsteinschätzung und -verbalisation |
| Durchführung |
Kompaktkurs als Blockveranstaltung mit ca. 21 Stunden |
| Methoden |
CBA-Technik
(=Übungen in Dreiergruppen mit Wechsel von aktiv Übendem, Übungspartner und
"Meta-Person"); Wissensvermittlung; Halten von Kurzvorträgen; Paarübungen |
| Wo und für wen wird das
Training angeboten? |
An der Technischen Universität Braunschweig, Fachbereich 10 für
Studierende pädagogischer Fachrichtungen |
| Publikationen über das
Training |
- Heckt, D. H. (1996). Professionell kommunizieren lernen. In D. H. Heckt & E.
Jürgens. Anders kommunizieren lernen. (S. 154-166). Braunschweig: Westermann.
- Heckt, D. H., Jürgens, B. Krause, G. (2000). Konfliktlösung durch Kommunikation.
Neuwied: Luchterhand.
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| Autoren |
Prof. Dr. Winfried
Humpert (Lehrerseminar des Kantons St. Gallen, Rorschach, Schweiz); Prof. Dr.
Hanns-Dietrich Dann (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) |
| Theoretischer Hintergrund |
Handlungstheorie, sozial-kognitive Lerntheorie,
Kommunikationstheorie, subjektive Theorien von Lehrern, Weiterentwicklung des Konstanzer
Trainingsmodells |
| Lernziele |
(1) Störungsreduktion, (2) Konfliktlösung und
Gewaltprävention für pädagogische und helfende Berufe, (3) Erhöhung der Selbst- und
Sozialkompetenz für Lehrpersonen aller Schularten und Schulstufen bezüglich schwieriger
Situationen im Unterricht |
| Durchführung |
Im Tandem (wechselseitige Unterrichtsbesuche) und Arbeit mit
KTM kompakt Trainingsbuch, meist mit Trainingsgruppe |
| Methoden |
Systematische Unterrichtsbeobachtung (BAVIS), Rekonstruktion
schwieriger Situationen im Unterricht (Gedanken, Verhalten, Gefühle), Durchführung von
Trainingsübungen |
| Wo und für wen wird das Training angeboten? |
- Regelfortbildungsangebot des Landes Baden-Württemberg seit 1986 (KTM in ursprünglicher
Form) über die Oberschulämter für Lehrpersonen aller Schularten, Leitung: Fachlehrer
für übergreifende pädagogische Fragen, Beratungslehrer
- Kantonale Lehrerfortbildung des Kantons St. Gallen für verschiedene Schulstufen,
Leitung: W. Humpert
- Institut für Pädagogische Psychologie der J.W.-Goethe-Universität Frankfurt am Main
(für Studierende aller Lehrämter im Hauptstudium), Leitung: W. Humpert
- Verschiedene Fortbildungsinstitutionen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
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| Publikationen über das Training |
- Humpert, W. & Dann, H.-D. (im Druck). KTM kompakt: Basistraining zur
Störungsreduktion, Konfliktlösung und Gewaltprävention. Bern: Hans Huber (erscheint im
Januar 2001).
- Humpert, W. & Dann, H.-D. (1988). Das Beobachtungssystem BAVIS: Ein systematisches
Beobachtungsverfahren zu aggressivem Verhalten im Schulunterricht. Göttingen: Hogrefe.
- Tennstädt, K.-C., Krause, F., Humpert, W. & Dann, H.-D. (1991). Das Konstanzer
Trainingsmodell (KTM), Einführung. Bern: Huber.
- Tennstädt, K.-C., Krause, F., Humpert, W. & Dann, H.-D. (1995). Das Konstanzer
Trainingsmodell (KTM), Band 1: Trainingshandbuch, Nachdruck der 2. Auflage. Bern: Huber.
- Tennstädt, K.-C. (1991). Das Konstanzer Trainingsmodell (KTM), Band 2: Theoretische
Grundlagen, Beschreibung der Trainingsinhalte und erste empirische Untersuchungen. Bern:
Huber.
- Tennstädt, K.-C. & Dann, H.-D. (1987). Das Konstanzer Trainingsmodell (KTM), Band
3: Evaluation des Trainingserfolgs im empirischen Vergleich. Bern: Huber.
- Tennstädt, K.-C. (Hrsg.) (1996). Das Konstanzer Trainingsmodell (KTM), Band 4: Handbuch
für Multiplikatoren, Seminar- und Schulleiter sowie Schulaufsichtsbehörden, 2. erw.
Auflage., Bern: Huber.
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| Autor(en) |
Prof. Dr. Barbara Jürgens
(Technische Universität Braunschweig, Seminar für Psychologie) |
| Theoretischer Hintergrund |
Gruppentraining sozialer Kompetenzen (Hinsch & Pfingsten, 1997) |
| Lernziele |
(1) Erhöhung der Selbstsicherheit; (2) Modifizierung der subjektiven
Theorien der Teilnehmer; (3) Erwerb von Meta-Fähigkeiten; (4) Training von
Basisstrategien (z.B. Forderungen durchsetzen; um Sympathie werben); (5)
situationsangemessene Anwendung der Strategien im Alltag |
| Durchführung |
Grund- und Aufbaukurs mit je sieben wöchentlichen dreistündigen
Sitzungen |
| Methoden |
Kognitive
Umstrukturierung; Rollenspiel; Videofeedback; Üben von Selbstverstärkungstechniken |
| Wo und für wen wird das
Training angeboten? |
An der Technischen Universität Braunschweig, Fachbereich 10 für
Studierende pädagogischer Fachrichtungen |
| Publikationen über das
Training |
- Heckt, D. H., Jürgens, B. & Krause, G. (2000). Konfliktlösung durch
Kommunikation. Neuwied: Luchterhand.
- Hinsch, R. & Pfingsten, U. (1997). Gruppentraining sozialer Kompetenzen (GSK).
Grundlagen, Durchführung, Materialien. 3. Aufl. (S. 159-163). Weinheim: Psychologie
Verlags Union
- Jürgens, B. (1998). Wie lernen Lehrer Lehrerverhalten? Trainingsansätze. Praxis
Schule 5-10, 9 (8), 34-41.
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| Autor(en) |
Prof. Dr. Hans Gerhard Klinzing (Eberhard-Karls-Universität
Tübingen, Institut für Erziehungswissenschaft) |
| Theoretischer Hintergrund |
Modell Interagieren als Experimentieren (Coladarci,
1959; Bishop, 1972; Klinzing & Floden, 1990; Semmel & Englert, 1978; Strasser,
1967; Zifreund, 1966); |
| Lernziele |
(1) Erweiterung/Weiterentwicklung des Verhaltensrepertoires
(Aneignung neuen Verhaltens, Generierung neuer, Ausformung effektiver kommunikativer
Praktiken; (2) qualifizierte und angemessene Verwendung der erlernten
Praktiken/Kommunikativen Fertigkeiten; (3) Aneignung eines Modells (Interagieren als
Experimentieren) und von Verfahren zur Weiterentwicklung von Interaktionskompetenz in der
eigenen Berufs- bzw. Studienpraxis. |
| Durchführung |
2-5tägige Intensivseminare (9-11 Std. täglich) plus
Möglichkeit der individuellen Beratung zum Transfer in die Praxis; 20 bis 50 Teilnehmer
(je nach Zielgruppe) mit einem Trainer/Dozenten und u.U. dem Personal der jeweiligen
Institution. |
| Methoden |
Mündliche und schriftliche Instruktionen;
Modelldemonstrationen; Identifikationsübungen; Simulated Skill Training; Strukturierte
Simulationen; Praktische Übungen im Microtraining-Format (Training in Kleingruppen mit
Video-Feedback); Komponenten aus den Reflective Teaching Labs wie z.B. Reflektierende
Gruppendiskussionen während der Feedbacksitzungen. |
| Wo und für wen wird das
Training angeboten? |
An Universitäten (z.B. Tübingen und Stuttgart) für
Studierende der Pädagogik oder für Studienreferendare und Lehrer(-innen) in der
Weiterbildung |
| Publikationen über das
Training |
- Klinzing, H. G. (1982). Training kommunikativer Fertigkeiten zur Gesprächsführung
und für Unterricht. Weil der Stadt: Lexika.
- Klinzing, H. G. (1998). Interagieren als Experimentieren. Entwicklung, Erprobung und
Evaluation eines Programms zum Training von Präsentationstechniken zur Optimierung von
Sachbeiträgen, Sachreden und belehrenden Reden. In H. G. Klinzing (Hrsg.) Neue
Lernverfahren. Zweite Festschrift für Walther Zifreund aus Anlaß seiner Emeritierung
(S. 231 - 339). Tübingen: DGVT (dort weitere Literatur und Publikationen zu
Untersuchungen des Trainings)
- Klinzing, H.G. & Floden, R.E. (1990). Learning to moderate discussions. In W.W.
Wilen (ed.), Teaching and learning through discussion (pp. 175-202). Springfield,
IL: Thomas.
- Ausführliche Beschreibung des Trainings
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| Autor(en) |
Dr. Gabriele Krause (Seminar für
Psychologie im Fachbereich 10 der Technischen Universität Braunschweig) |
| Theoretischer Hintergrund |
Weiterentwicklung/Adaption des "Trainings der Gesprächsführung in
konflikthaltigen Partnersituationen" (Schmidt 1985); Handlungstheoretisches Modell
auf Basis der Ustanovka-Theorie der Einstellung (Leipziger Trainingsschule um Vorwerg
& Alberg); Gruppendynamischer Ansatz mit Grundlagen in der humanistischen Psychologie
(Rogers, Gordon) |
| Lernziele |
(1) Erweitern der individuellen Handlungsmöglichkeiten in
Konfliktsituationen, Schwerpunkt: Möglichkeiten der Umsetzung von Win-Win-Strategien und
Ausbildung entsprechender Intentionen und Einstellungen; (2) Erwerb von
Handlungsstrategien und kommunikativen Fertigkeiten zur deeskalierenden, kooperativen
Gesprächsführung in Konfliktsituationen; (3) Schaffen von Vertrauen in die eigene Potenz
zur konstruktiven Gestaltung entsprechender Gesprächssituationen. |
| Durchführung |
Grund- und Aufbaukurs mit je ca. 30 Stunden als Blockveranstaltung
(viertägig oder 2x2 Tage) mit ca. 12 Teilnehmern, 1 Trainer, 1 Kotrainer. |
| Methoden |
Schwerpunkt:
Rollenspiele mit Videofeedback, Gruppenübungen und -diskussionen, teilweise mit
Videofeedback. Weiterhin: praktische Übungen einzelner Elemente, theoretische
Erläuterungen, Arbeitsblätter, Auflockerungsspiele. |
| Wo und für wen wird das
Training angeboten? |
An der TU Braunschweig in der Ausbildung für Lehramtstudierende und
Studierende pädagogischer Studiengänge und in der Weiterbildung von Mitarbeiter/innen
der TU; außerhalb der TU in der Lehrerfortbildung und im Managementbereich. |
| Publikationen über das
Training |
- Krause, G. (2000). Training zur Bewältigung sozialer Konfliktsituationen. In: D. Heckt,
B. Jürgens & G. Krause (Hrsg.). Konfliktlösung durch Kommunikation.
Neuwied: Luchterhand.
- Schmidt, J. (1985). Sozialpsychologisches Verhaltenstraining. Trainingsprogramm zur
Gesprächsführung in konflikthaltigen Partnersituationen. Leipzig: KMU.
- Schmidt, J. (Hrsg.) (1989). Gesprächsführung: Grundlagen, Orientierungshilfen,
Training (Psychotherapie und Grenzgebiete, Band 10). Leipzig: Johann Ambrosius Barth
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| Autor(en) |
Prof. Dr. Rudolf Kretschmann (Universität Bremen,
Fachbereich 12) |
| Theoretischer Hintergrund |
Transaktionales Stresskonzept nach LAZARUS und
LAUNIER; Rational-emotive Therapie nach ELLIS; konstruktivistische Bezüge nach MATURANA
& VARELA und GLASERSFELD; Kommunikationsmodell nach WATZLAWICK; Projektion von
Copingstrategien auf typische Probleme und Arbeitszusammenhänge von Lehrkräften |
| Lernziele |
(1) Berufliches Selbstmanagement: Zeitmanagement und
Arbeitsorganisation, Ausbalancieren von Belastung und Regeneration, Zielfindung,
Herstellen von Kongruenz zwischen Ansprüchen und Möglichkeiten; (2) Steigerung von
Kommunikationskompetenz; (3) stressreduzierende Maßnahmen im Unterricht: Sammeln,
Beruhigen, Aktivieren, motivierende Unterrichtsmethoden, Umgang mit Störungen und
Konflikten; (4) Stressmanagement in der Schule: Kollektive Möglichkeiten zur Schaffung
bekömmlicher Arbeitsbedingungen am Arbeitsplatz Schule |
| Durchführung |
Workshops für maximal 30 Teilnehmer; Blockseminare
von 1-3 Tagen Dauer; bei kürzerer Dauer werden nicht alle Inhalte behandelt. |
| Methoden |
Information, Selbstreflexion, wechselseitiger
Erfahrungsaustausch, gemeinsame Zielfindung, Rollenspiele, praktische Erprobung, z.B. von
Entspannungs- und Aktivierungsübungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. |
| Wo und für wen wird das
Training angeboten? |
Zur Zeit im Rahmen eines Qualifizierungsprojekts im
Land Bremen, sowie auf Anfrage. |
| Publikationen über das
Training |
- Kretschmann, R. (1987). Bedingungen für Stress und Angst im
Lehrerberuf. In U. Haeberlin & C. Amrein (Hrsg.), Forschung und Lehre für die
sonderpädagogische Praxis - Tagungsbericht (S. 213-218). Bern: Haupt,
- Kretschmann, R. (1990). Streß im Lehrerberuf. Was sind die
Ursachen? Was kann getan werden? päd extra, 7, 56-60
- Kretschmann, R. (1993). Wenn der Stress aus dem Ruder zu laufen
droht. Stress-Prävention - Bausteine und Erfahrungen eines Workshops. päd extra, 10,
14-24
- Kretschmann, R. (1994). Das Gefühl, nie fertig zu werden. Streß
am Arbeitsplatz Schule. päd extra, 12, 6-16
- Kretschmann, R. (1997). Zur Vorbeugung beruflicher
Überbeanspruchung. Jahrbuch für Lehrerforschung (Band I, S. 325-356) München.
- Kretschmann, R. & Holtz, K. -L. (1987). Psychologische
Möglichkeiten zur Stressbewältigung und Stressprävention im Lehrerberuf. In U.
Haeberlin und C. Amrein (Hrsg.), Forschung und Lehre für die sonderpädagogische
Praxis - Tagungsbericht (S. 228-234). Bern:
Haupt.
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| Autor(en) |
Dr. Irene
Mayrhofer-Schällig (Erding) |
| Theoretischer Hintergrund |
Forschungen zu Aggression, dem Problem des Lerntransfers,
Änderung von Lehrerverhalten, sowie Änderung von Alltagstheorien von Lehrern |
| Lernziele |
(1) Das Handlungsrepertoire der teilnehmenden Lehrer soll
sowohl im präventiven als auch im interventiven Bereich erweitert werden. (2) Der
teilnehmende Lehrer soll befähigt werden, Schüleraggressionen abzubauen und prosoziales,
kooperatives Schülerverhalten aufzubauen. (3) Die Erwartungen der Lehrer an eine
aggressionsfreie Schule sollen reflektiert werden. (4) Die Teilnehmer sollen sich mit
ihren Emotionen in Bezug auf aggressives Schülerverhalten auseinandersetzen. (5) Der
Wissensstand der Lehrer soll im Bezug auf die Aggressionsproblematik erweitert bzw.
modifiziert werden. |
| Durchführung |
Sieben Trainingstage, zwischen denen Transferphasen von ca.
vier Wochen liegen. Während dieser Zeit haben die Teilnehmer Gelegenheit, die neu
erlernten Fertigkeiten in der Praxis zu erproben. Ein Trainer. Maximal 15 Teilnehmer. |
| Methoden |
Instruktion und Rollenspiel mit anschließendem Feedback in
Form von Lob und Hilfestellung; Modifikation der Alltagstheorien der Teilnehmer mit Hilfe
von Diskussionen; Demonstration neu zu erlernender Fertigkeiten durch den Trainer mit
anschließender Erklärung des Vorgehens; Transfer der erlernten Fertigkeiten in
sogenannten Transferphasen zwischen den Trainingsblöcken in die Unterrichtspraxis unter
Betreuung des Trainers. |
| Wo und für wen wird das
Training angeboten? |
Das Lehrertraining wird von der Autorin auf Anfrage
angeboten. Zielgruppe sind Grund- und Hauptschullehrer sowie Studienseminare dieser
Schularten. Für die Durchführung ist ein ausgebildeter und autorisierter Psychologe
notwendig. |
| Publikationen über das
Training |
Mayrhofer-Schällig, I. (1999). Entwicklung eines Trainings
für Grundschullehrer zur Prävention und Intervention bei aggressivem Schülerverhalten.
(Dissertation als Microfilm). |
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| Autor(en) |
Dipl. Psych. Bernhard
Meißner (Siebold Gymnasium Würzburg) et al. |
| Theoretischer Hintergrund |
Systemische Sicht der Ausbildungssituation von
Studienreferendaren |
| Lernziele |
(1) Ressourcen ausbauen; (2) selbstbestimmte Ziele
anregen. (3) Selbst- und Fremdwahrnehmung schärfen; (4) konkrete Schritte zur
Zielerreichung definieren. (5) Fortschritte auf dem Weg erkennen und würdigen. |
| Durchführung |
Maximal dreimal 2-3 Tage, gegebenenfalls dazwischen
Supervision; mindestens 8 Teilnehmer; je 8 Teilnehmer ein Trainer; immer zwei Trainer |
| Methoden |
TZI als Rahmensystem; integriert: Rollenspiel,
Skulptur, VT-Methoden, kreativ-ganzheitliche Methoden, Körperübungen, Meditation und
Entspannung, Spiel, Video |
| Wo und für wen wird das
Training angeboten? |
Für Studienseminare an Gymnasien in Bayern |
| Publikationen über das
Training |
Keine |
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| Autor(en) |
Thomas Gordon; Training: Ken Miller; Anthony E. Zener; Deutsche Ausgabe:
Frederik Briner |
| Theoretischer Hintergrund |
Humanistische Psychologie |
| Lernziele |
(1) Friedliche Konfliktlösung; (2) effektive Kommunikation; (3) mehr
Lehr- und Lernzeit |
| Durchführung |
Zehn Sitzungen à vier Stunden; Abstand 1 Woche, auch Block möglich; ein
Trainer; bis zu 30 Teilnehmer |
| Methoden |
Präsentation;
Selbstreflexion; Rollenspiele; Erprobung in vivo; Selbststudium; schriftliche Aufgaben;
Partner-, Kleingruppen- und Großgruppenarbeit |
| Wo und für wen wird das
Training angeboten? |
An der Universität Würzburg, Institut für Psychologie (Dr. Friedrich
Ch. Sauter) für Lehramtsstudierende und Lehrer/innen |
| Publikationen über das
Training |
- Briner, F. (1992). Ziele und Inhalte des Gordon-Lehrertrainings. In Aregger, K. (Hrsg.).
Wissenschaft und Praxis in der Berufschullehrerbildung (S. 117-128).
Frankfurt: Aaran.
- Sauter, F. Ch. (1993). Das Gordon-Lehrertraining. In Gangl, H. u.a. (Hrsg.). Brennpunkt
Schule (S. 271-275). Wien: Kettler
- Sauter, F. Ch. (1999). Konfliktlösungs- und Kooperationsfähigkeit als Basis einer
effektiven Kooperation sind Ziele des Gordon-Lehrertrainings. In Meißner, B. (Hrsg.). Kooperation
live. Würzburg
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