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| Fachstudienberatung
Klinische Psychologie und Psychotherapie |
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| Fachstudienberater(innen) |
Familienpsychologie:
Dr. Martin Schmidt (Tel.:
(089)-2180-5190, Sprechstunde: Di 14-15), E-mail: mschmidt@psy.lmu.de
Für Fachwechsel, Studiengebühren, Rückmeldung und Beurlaubung vom Studium etc. ist die Studentenkanzlei zuständig: Universitätshauptgebäude, Geschwister-Scholl-Platz 1, Raumgruppe E 011 bis E 114, Tel.: (089)-2180-2337 (Telefonsprechstunde: Di und Mi 14:00 - 15:30). Öffnungszeiten: Mo, Di, Mi, Fr. 8:30 - 12:00 (Wartemarkenausgabe bis 11:30), Do 13:30 - 15:30 (Wartemarkenausgabe bis 15:00).
Beratung für Psychologie als Nebenfach macht Hr. Dr. Hohl (Tel.: (089)-2180-5183 nur Mi 14:30 - 15:00 und Do 10:00 - 10:30).| Aufbau
und Inhalte
des Studiums der Psychologie im 2. Studienabschnitt (Diplom) |
Psychologie ist
die Wissenschaft von den Formen und
Gesetzmäßigkeiten des Erlebens, Verhaltens und Handelns des
Menschen. Hierzu
gehört sowohl das normale Erleben und Verhalten von Personen ohne
psychische
Auffälligkeiten als auch dasjenige von Personen mit psychischen
Problemen oder
Erkrankungen. Die Psychologie ist in der Regel bestrebt, allgemeine
Gesetzmäßigkeiten psychischer Strukturen und Prozesse und
ihrer
verhaltenssteuernden Funktionen zu ermitteln, um auf dieser Basis
wissenschaftlich
wohlbegründete Vorschläge für die Veränderung von
Verhalten in den
unterschiedlichsten Praxisfeldern machen zu können.
Die universitäre Ausbildung verfolgt ein doppeltes Ziel: Die Psychologie soll als Wissenschaft in ihrer ganzen Breite dargestellt werden und gleichzeitig sollen auch elementare Fertigkeiten praktisch-psychologischer Arbeit vermittelt werden. Das Studium thematisiert daher intensiv das wissenschaftliche Rüstzeug, das benötigt wird, um sich nach dem Diplom eingehender mit einem praktischen Arbeitsfeld beschäftigen und zusätzliche praktische Qualifikationen erwerben zu können. So kann z.B. die Qualifikation als Psychotherapeut erst im Rahmen einer Zusatzausbildung an psychotherapeutischen Ausbildungsinstituten erworben werden. Auch andere Zusatzqualifikationen können in der Regel erst im Rahmen einer Fortbildung oder eines Aufbaustudiums nach dem Diplom erworben werden.
Um in den verschiedenen Arbeitsfeldern der Psychologie tätig werden zu können, ist während des Studiums zunächst eine breitgefächerte theoretische und methodologische Ausbildung erforderlich, auf der später Spezialisierungen aufbauen können. Dieser erste Studienabschnitt von vier Semestern (Grundstudium) wird mit der Diplom-Vorprüfung abgeschlossen. Darauf folgt der zweite Studienabschnitt (Hauptstudium), der nach fünf Semestern mit der Diplom-Hauptprüfung endet. Insbesondere im zweiten Studienabschnitt werden Kenntnisse und Grundfertigkeiten erworben, die im Hinblick auf eine spätere beratende oder diagnostische und therapeutische Tätigkeit notwendig sind. Die Studierenden lernen durch Mitarbeit in Lehrveranstaltungen und im Rahmen von Forschungsprojekten (Projekte im Rahmen der Schwerpunktfächer im zweiten Studienabschnitt) sowie durch eigene praktisch-psychologische Tätigkeiten (Außenpraktika im zweiten Studienabschnitt), psychologische Fragestellungen zu formulieren, wissenschaftlich begründete Lösungsansätze aus Theorien abzuleiten, empirische Untersuchungen zur Überprüfung der wissenschaftlichen Haltbarkeit von Theorien und zur Evaluation praktisch-psychologischer Interventionen zu entwerfen und umzusetzen.
Der zweite Studienabschnitt - das Hauptstudium - umfasst im wesentlichen das Studium der drei Anwendungsfächer (Klinische Psychologie, Arbeits- und Organisationspsychologie, Pädagogische Psychologie), der Methodenfächer (Psychologische Diagnostik und Evaluation/Forschungsmethodik), der beiden Schwerpunktfächer sowie die Grundlagenvertiefung, ein nichtpsychologisches Wahlpflichtfach und die Anfertigung einer Diplomarbeit. Eine jeweils halbstündige mündliche Prüfung in den beiden Schwerpunktfächern bildet den Abschluss des Studiums.1. Klinische Psychologie und Psychotherapie
Gegenstand der Klinischen Psychologie sind Störungen des Erlebens
und Verhaltens, insbesondere die Beschreibung, Klassifikation und
psychologische Erklärung dieser Störungen sowie die
psychologischen Methoden der Vorbeugung, der Beratung und der Therapie.
Neben der Vermittlung von Fähigkeiten zur Entwicklung
psychologischer Interventionsmethoden und deren empirischer
Überprüfung soll Anleitung gegeben werden zur Reflexion
und Kontrolle des eigenen Erlebens und Handelns in der
klinisch-psychologischen Arbeit. Berücksichtigt werden sollen
weiterhin Gegebenheiten und Ziele der psychosozialen
Versorgungssituation und berufskundliche Aspekte institutioneller
Bedingungen. Dazu gehören u.a.:
Es werden zu diesen Themenkreisen in der Regel eine Einführungsvorlesung zu Geschichte, Störungslehre, Diagnostik und Intervention mit abschließender Klausur und drei begleitende Parallelseminare mit Gruppenreferaten angeboten, wovon nur jeweils eines von den Studierenden besucht werden muß.
Zu diesen Themen wird in der Regel eine
zweiteilige Vorlesung ("Proseminar") mit einer gemeinsamen
Abschlußklausur angeboten.
3. Pädagogische Psychologie
Die Pädagogische Psychologie befasst sich mit Theorien,
Interventionskonzepten und Befunden im Bereich der intentionalen und
funktionalen Erziehung. Sie umfasst als Hauptgebiete die Bereiche
der Familie, der Vorschule, der Schule, der Universität und der
beruflichen Aus- und Weiterbildung. Wichtige Themengebiete sind
entwicklungspsychologische und sozialisationstheoretische Grundlagen,
Psychologie des Lehrens und Lernens, pädagogisch-psychologische
Diagnostik, Individual-, Familien- und Institutionenberatung sowie
Familienbeziehungen.
Hierzu werden in der Regel eine
Ringvorlesung mit Abschlußklausur und eine Reihe von vertiefenden
Seminaren angeboten, wovon
jeweils eines von den
Studierenden ausgewählt werden muß. Da nicht immer klar aus
dem Vorlesungsverzeichnis hervorgeht, welche Seminare für das
Anwendungsfach geeignet sind, empfiehlt
es sich die jeweiligen Dozenten zu kontaktieren bzw. sich an die
Fachstudienberatung für Pädagogische Psychologie zu wenden.
2. Evaluation und Forschungsmethodik
Schwerpunktfächer
Die
Studierenden haben die Möglichkeit, aus dem Katalog der
Anwendungsfächer sowie weiterer
angebotener Fächer zwei Schwerpunktfächer
sowie ein (freiwilliges) optionales Zusatzfach auszuwählen. Durch
diese
Wahlmöglichkeiten aus einem Spektrum verschiedener, zum Teil
auch
spezieller, interdisziplinärer Vertiefungsfächer soll eine
große Flexibilität
in der Gestaltung des Hauptstudiums erreicht werden, die von einer sehr
breiten
Orientierung bis hin zu einer starken Spezialisierung reicht. Im
folgenden eine aktuelle (aber nicht verbindliche) Liste der ab Ende des
5. Semesters wählbaren ersten und
zweiten Schwerpunktfächer:
Allgemeines Curriculum der Schwerpunktfächer
|
1. Schwerpunktfach (Anlage 5 DPO) |
2. Schwerpunktfach und OZ (Anl. 5 DPO) |
|
|
|
|
1. Seminar (2 SWS, 4 Wahlleistungspunkte)
2. Seminar (2 SWS, 4 Wahlleistungspunkte) UK
Spezielle diagnostische Verfahren |
(2 SWS, 4 Wahlleistungspunkte) |
|
7. Semester (Wintersemester) |
|
|
|
Seminar
(2 SWS, 4 Wahlleistungspunkte) UK
Projekt I (3 SWS, 6 Wahlleistungspunkte, nicht für OZ) |
|
8. Semester (Sommersemester) |
|
|
UK
Projekt I (3 SWS, 6 Wahlleistungspunkte) |
Seminar (2 SWS, 4 Wahlleistungspunkte) UK
Projekt II (3 SWS, 6 Wahlleistungspunkte, nicht für OZ) |
|
9. Semester (Sommersemester) |
Begriffe und Abkürzungen: |
|
UK Projekt II (3 SWS, 6 Wahlleistungspunkte) |
- Angewandte Sozialpsychologie: Beratung in
psychosozialen Institutionen
- Familienpsychologie
- Tiefenpsychologie: Psychodynamische
Diagnostik, Beratung und Fokaltherapie
- Klinische Entwicklungspsychologie
- Klinische Neuropsychologie
- Klinische Psychologie und Psychotherapie
- Pädagogische Psychologie
In allen anderen Fällen kann Psychopathologie oder ein
anderes Fach gewählt werden, das in den
Fakultäten 04 und 05 sowie 09 bis 15 (s. grünes
Vorlesungsverzeichnis)
Promotionsfach ist (Auskunft gibt auch das Prüfungsamt); solch ein
anderes Fach kann
vom Prüfungsausschuss auf schriftlichen Antrag zugelassen werden,
wenn es in
sinnvollem Zusammenhang mit den Zielen des Studiengangs steht und von
mindestens einer hauptberuflich an der
Ludwig-Maximilians-Universität München
tätigen prüfungsberechtigten Lehrperson vertreten wird
(z.B. BWL oder Teilgebiete der
Medizin, etwa Neurophysiologie). Der Erwerb von Leistungspunkten und
die Modalitäten hierzu werden in der Regel von den Studierenden
selbst mit diesen Lehrpersonen individuell vereinbart.
|
Allgemeiner Studienplan für den 2. Studienabschnitt
Diplom-Psychologie |
|
Empfehlung
für Semester |
Lehrveranstaltungen in den Fächern |
Zahl der SWS |
Veranstaltungsart |
Leistungspunkte |
|
5 |
Arbeits- und Organisationspsychologie |
2 |
V |
4 |
|
5 |
Arbeits- und Organisationspsychologie |
2 |
V |
4 |
|
5 |
Pädagogische Psychologie |
2 |
V |
4 |
|
5 |
Pädagogische Psychologie |
2 |
S |
4 |
|
5 |
Klinische Psychologie und
Psychotherapie |
2 |
V |
4 |
|
5 |
Klinische Psychologie und
Psychotherapie |
2 |
S |
4 |
|
5 |
Psychologische Diagnostik (Grundlagen) |
2 |
V |
4 |
|
|
Zwischensumme |
14 |
|
28 |
|
6 |
Evaluation und Forschungsmethodik |
2 |
V |
4 |
|
6 |
Psychologische Diagnostik (Testtheorie) |
2 |
V |
4 |
|
6 |
Erstes Schwerpunktfach |
2 |
S |
4 |
|
6 |
Erstes Schwerpunktfach |
2 |
S |
4 |
|
6 |
Erstes Schwerpunktfach (spezielle
diagnostische Verfahren) |
4 |
UK |
8 |
|
6 |
Zweites Schwerpunktfach |
2 |
V |
4 |
|
|
Zwischensumme |
14 |
|
28 |
|
7 |
Psychologische Diagnostik (Testtheorie) |
2 |
S |
4 |
|
7 |
Erstes Schwerpunktfach
(Intervention) |
2 |
UK |
4 |
|
7 |
Zweites Schwerpunktfach |
2 |
S |
4 |
|
7 |
Nichtpsychologisches Wahlpflichtfach |
2 |
V |
4 |
|
7 |
Evaluation und Forschungsmethodik |
2 |
V |
4 |
|
7 |
Zweites Schwerpunktfach
(Projektseminare 1. Teil) |
3 |
UK |
6 |
|
|
Zwischensumme |
13 |
|
26 |
|
8 |
Diplomandenkolloquium |
2 |
Ü |
0 |
|
8 |
Zweites Schwerpunktfach |
2 |
S |
4 |
|
8 |
Erstes Schwerpunktfach
(Projektseminare 1. Teil) |
3 |
UK |
6 |
|
8 |
Grundlagenvertiefung |
2 |
S |
4 |
|
8 |
Nichtpsychologisches Wahlpflichtfach |
2 |
V/S |
4 |
|
8 |
Zweites Schwerpunktfach
(Projektseminare 2. Teil) |
3 |
UK |
6 |
|
8 |
Evaluation und Forschungsmethodik |
2 |
S |
4 |
|
|
Zwischensumme |
16 |
|
28 |
|
9 |
Erstes Schwerpunktfach
(Projektseminare 2. Teil) |
3 |
UK |
6 |
|
|
Einreichung der Diplomarbeit |
|
|
30 |
|
|
mündliche Abschlussprüfung
im Ersten Schwerpunktfach |
|
|
10 |
|
|
mündliche Abschlussprüfung
im Zweiten Schwerpunktfach |
|
|
10 |
|
|
Zwischensumme |
3 |
|
56 |
|
|
Gesamtsumme |
60 |
|
166 |
|
Veranstaltungs-Sigel
beginnt mit |
(mit laufender Nummer) |
Art der
Veranstaltung |
SWS
|
Leistungs-
punkte |
|
PSY/401... |
01 Arbeits- und Organisationspsychologie I |
V |
2 |
4 |
|
PSY/402... |
02 Arbeits- und Organisationspsychologie
II |
V |
2 |
4 |
| alternativ
(401 + 402): PSY/403... |
03 Arbeits- und Organisationspsychologisches
Proseminar |
V |
4 |
8 |
|
PSY/404... |
04 Pädagogische Psychologie |
V |
2 |
4 |
|
PSY/405... |
05 Pädagogische Psychologie |
S |
2 |
4 |
|
PSY/406... |
06 Klinische Psychologie und Psychotherapie |
V |
2 |
4 |
|
PSY/407... |
07 Klinische Psychologie und Psychotherapie |
S |
2 |
4 |
|
PSY/408... |
08 Evaluation und Forschungsmethodik I |
V |
2 |
4 |
|
PSY/409... |
09 Evaluation und Forschungsmethodik II |
V |
2 |
4 |
|
PSY/410... |
10 Evaluation und Forschungsmethodik |
S |
2 |
4 |
|
PSY/411... |
11 Psychologische Diagnostik (Grundlagen) |
V |
2 |
4 |
|
PSY/412... |
12 Psychologische Diagnostik (Testtheorie) |
V |
2 |
4 |
|
PSY/413... |
13 Psychologische Diagnostik (Testtheorie)
|
S |
2 |
4 |
|
|
Zwischensumme |
|
24 |
48 |
Anlage
5:
Wahlleistungspunkte im Hauptstudium
|
Veranstaltungs-Sigel
beginnt mit |
Bezeichnung des Fachs
zur jeweiligenVeranstaltung
(mit laufender
Nummer)
|
Art der
Veranstaltung |
SWS |
Leistungs-
punkte |
|
PSY/501... |
01 Erstes Schwerpunktfach |
S |
2 |
4 |
|
01 Erstes Schwerpunktfach |
S |
2 |
4 |
|
|
PSY/502... |
02 Erstes Schwerpunktfach (Spezielle diagnostische Verfahren) |
UK |
4 |
8 |
|
PSY/503... |
03 Erstes Schwerpunktfach (Intervention) |
UK |
2 |
4 |
|
PSY/504... |
04 Erstes Schwerpunktfach (Projektseminare) |
UK |
6 |
12 |
|
PSY/505... |
05 Zweites Schwerpunktfach |
V/S |
2 |
4 |
|
PSY/506... |
06 Zweites Schwerpunktfach |
S |
2 |
4 |
|
06 Zweites Schwerpunktfach |
S |
2 |
4 |
|
|
PSY/507... |
07 Zweites Schwerpunktfach (Projektseminare) |
UK |
6 |
12 |
|
PSY/508... |
08 Grundlagenvertiefung |
S |
2 |
4 |
|
PSY/509... |
09 Nichtpsychologisches Wahlpflichtfach |
V |
2 |
4 |
|
09 Nichtpsychologisches Wahlpflichtfach |
V/S |
2 |
4 |
|
|
|
Zwischensumme |
|
34 |
68 |
Anlage 6: Leistungspunkte zur Diplomprüfung
| Pflichtleistungspunkte | 48 |
| Wahlleistungspunkte | 68 |
| Diplomarbeit | 30 |
| Mündliche Abschlussprüfung im 1. Schwerpunktfach | 10 |
| Mündliche Abschlussprüfung im 2. Schwerpunktfach | 10 |
| Gesamtsumme | 166 |
|
Klinische Psychologie und Psychotherapie |
|
Anwendungsgebiet Klinische Psychologie |
|
|
3. Semester (Wintersemester)
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Modulteilprüfung: Referat (30 min.) und Hausarbeit (ca. 12.500 Zeichen) UK Diagnostik & Intervention (4 SWS, Modul WP5.2 Anwendungsgebiet Klinische Psychologie – Aufbaumodul, Teil 1) Modulteilprüfung: Referat (30 min.) und Hausarbeit (ca. 25.000 Zeichen) Vorlesung (2 SWS, für Studierende mit Nebenfach Psychologie) Grundlagen des Anwendungsgebiets Klinische Psychologie Modulteilprüfung: Klausur (90 min.) |
|
|
|
|
|
Seminar 2 zu einem Spezialthema (2 SWS, Modul WP5.3: Anwendungsgebiet „Klinische Psychologie“ – Aufbaumodul, Teil 2) Modulteilprüfung: Referat (30 min.) und schriftliche Ausarbeitung (ca. 12.500 Zeichen) UK Kolloquium zur Bachelorarbeit (2 SWS, Modul P16.1) falls die Arbeit von der Klinischen Psychologie betreut wird: Modulteilprüfung: Referat (30 min.) Begriffe und Abkürzungen: SWS: Semesterwochenstunden; UK: Unterricht in Kleingruppen (bis zu 20 Studierende) |
|
Anwendungsfach
(Anlage 4 DPO) |
|
|
5. Semester (Wintersemester) |
|
|
Seminar (2 SWS, Sigel:
PSY/407KP0+000000/04) |
|
|
1.
Schwerpunktfach (Anlage 5
DPO) |
2.
Schwerpunktfach und OZ
(Anlage 5 DPO) |
|
|
6. Semester (Sommersemester) |
|
1.
Seminar (2 SWS, Sigel:
PSY/501KP1+000000/04) UK
(4 SWS, Sigel:
PSY/502KP1+000000/08) |
Seminar (2 SWS, Sigel: PSY/505KP2+000000/04) |
|
|
|
|
|
Seminar
(2 SWS, Sigel:
PSY/506KP2+000000/04) UK
(3 SWS, Sigel:
PSY/507KP2+000000/06 nicht OZ) Projekt I |
|
Nichtpsychologisches
Wahlpflichtfach (Vorlesung,
2 SWS, Sigel: PSY/509NW0+000000/04) |
|
|
|
|
|
UK (3
SWS, Sigel: PSY/504KP1+000000/06) Diplomandenkolloquium |
Seminar (2 SWS, Sigel: PSY/506KP2+000000/04) UK (3
SWS, Sigel: PSY/507KP2+000000/06 nicht OZ) |
|
Nichtpsychologisches
Wahlpflichtfach (Vorlesung,
2 SWS, Sigel:
PSY/509NW0+000000/04) |
|
|
9. Semester
(Wintersemester) |
Begriffe und
Abkürzungen: |
|
UK (3
SWS, Sigel: PSY/504KP1+000000/06) |
|
|
Basismodul und Modul Forschungskompetenz |
|
|
1. Semester (Wintersemester)
|
|
|
|
|
Spezialisierung "Klinische Psychologie und Psychotherapie"
|
|
|
|
|
|
WP
3.2 Klinisch-diagnostische Verfahren (UK, 2 SWS) WP 3.3 Klinisch-psychologische
Forschung (UK, 2 SWS) WP 3.4 Intervention 1: Verfahren bei Kindern und Jugendlichen (UK, 2 SWS) WP 3.5 Planung und Auswertung klinisch-empirischer Studien (UK, 2 SWS) |
|
|
|
|
|
WP 7.1 Intervention 2: Verfahren bei Erwachsenen (UK, 2 SWS) WP 7.2 Projekt 1: Praxis der klinisch-psychologischen Diagnostik (UK, 2 SWS) WP 7.3 Projekt 2: Praxis der klinisch-psychologischen Therapie (UK, 4 SWS) P 6 / I Forschung P 6.1 Forschungskolloquium (Kolloquium, 2 SWS) Begriffe und Abkürzungen: SWS: Semesterwochenstunden; UK: Unterricht in Kleingruppen (bis zu 20 Studierende) MTP: Modulteilprüfung; MP: Modulprüfung |
Stundenplan der Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen Klinische Psychologie im WS 2011/12
|
Vorbereitung des Berufseinstiegs schon während des Studiums |
Breit ausgebildete Psychologen sind vielfältig einsetzbar und haben daher langfristig gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Dies erfordert jedoch auch ein „breites“, ernsthaftes Studieren, in dem vorurteilsfrei die unterschiedlichen Denkrichtungen und Fächer der Psychologie kennen gelernt werden. Darüber hinaus sollte bereits am Anfang des Studiums bedacht werden, dass in vielen außerpsychologischen Arbeitsfeldern (etwa in der sozialwissenschaftlichen Forschung, in der Marktforschung, in der medizinischen Forschung usw.) die methodischen, insbesondere Statistikkenntnisse des gut ausgebildeten Psychologen gefragte Qualifikationen auf dem Arbeitsmarkt darstellen. Die Methodenausbildung sollte daher einen besonders wichtigen Stellenwert im Studium einnehmen.
Darüber hinaus können und sollten bereits während des Studiums berufsbezogene Weiterbildungsangebote wahrgenommen werden. Das Lehrangebot des Departments Psychologie beinhaltet vielfältige Angebote zum Erwerb praxisbezogener Basiskompetenzen, von denen manche bereits in den ersten Semestern genutzt werden sollten. Beispielhaft seien hier Seminare und Zusatzausbildungen zu folgenden Themen genannt:
Bei den im Studium vorgeschriebenen Außenpraktika bietet sich nicht selten die Möglichkeit zu einer später gefragten ersten Qualifikation oder für eine spätere Übernahme in ein Beschäftigungsverhältnis, vor allem dann, wenn es sich bei den Praktikumsstellen um größere Institutionen, Betriebe oder Firmen handelt.
Ferner sind neben guten Englischkenntnissen in Sprache und Schrift weitere Fremdsprachen sehr nützlich, um in Gebieten mit freien Stellenkapazitäten (z.B. Norwegen) beruflich Fuß fassen zu können, denn ohne die sichere Beherrschung der jeweiligen Landessprache besteht wenig Chance, sich differenziert und nuanciert ausdrücken zu können bzw. die subtile Bedeutungsvielfalt adäquat verstehen zu können.
Ergänzend zu guten Fremdsprachenkenntnissen sind auch die zugehörigen Auslandsaufenthalte zu nennen (ERASMUS/SOKRATES-Programm, Sommerschulen), die sich insbesondere günstig bei Spezialisierung auf Forschung und Lehre, aber auch bei Bewerbungen um Stellen im markt-, werbe- und organisationspsycholgischen Bereich auswirken.
Mittlerweile nahezu selbstverständlich sind im Psychologiestudium wie auch im späteren Berufsleben gute EDV-Kenntnisse, insbesondere von Standardsoftware wie Word, Powerpoint, EXCEL und SPSS. Wer sich darüber hinaus weitere Kompetenzen in spezielleren Computeranwendungen verschafft (z.B. Versuchssteuerung, Webdesign, Programmiersprachen) hat in fast allen Bereichen der Psychologie bessere Chancen als Bewerber ohne entsprechende EDV-Kenntnisse.
Für
die Wettbewerbsfähigkeit auf dem heutigen Arbeitsmarkt sind
außer soliden
theoretischen Grundkenntnissen auch praktische Kompetenzen
erforderlich, die
zum Teil im Rahmen des Studiums vermittelt werden bzw. erworben werden
sollten.
Zu nennen sind hier insbesondere:
Mit dem Abschluss des Studiums ist die berufliche Bildung
für Psychologen
und Psychologinnen noch nicht beendet. Neue wissenschaftliche
Erkenntnisse im
jeweiligen Fachgebiet bzw. in benachbarten Disziplinen erfordern eine
laufende
Anpassung und Vertiefung des eigenen Wissensstands. Grundsätzlich
wird
sich also die
Notwendigkeit der Weiterbildung durch das ganze Berufsleben ziehen.
Daraus
ergibt sich auch für Studierende der Psychologie die
Möglichkeit,
außeruniversitäre Weiterbildungsangebote bereits
während des Studiums zu nutzen.
Hierfür steht eine Vielzahl von Bildungsangeboten zur
Verfügung. In Lehrgängen
und Seminaren zu Themen wie Neuropsychologie, Entwicklungspsychologie,
Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie oder Psychotherapie
können sie
ihre Kenntnisse aufbauen, erweitern oder aktuell halten.
Einschränkend wirkt
allerdings die Tatsache, dass diese Angebote fast ausnahmslos mit
Kosten
verbunden sind.
| Berufsfelder und -aussichten für Psycholog(inn)en |
Psycholog(inn)en bietet sich nach dem Hochschulstudium ein breites Spektrum an Tätigkeitsfeldern. Die bereits im Studium aufgezeigten Schwerpunkte finden sich auch in ihren beruflichen Ansatzmöglichkeiten wieder. Sie arbeiten z.B. in Beratungsstellen, in Kliniken, Wirtschaftsunternehmen, aber auch bei Technischen Überwachungsvereinen oder Dienststellen der Bundeswehr. Darüber hinaus können sie auch in der Ausbildung oder in pädagogischen Bereichen wie Schulen, Heimen und Einrichtungen der Erwachsenenbildung beschäftigt sein. Im Folgenden sind wichtige psychologische Aufgabenfelder dargestellt.
Gesundheitsbereich / Klinische
Psychologie
Das
größte Einsatzgebiet für Psychologen eröffnet sich
in der Klinischen
Psychologie, tatsächlich sind mehr als die Hälfte aller
berufstätigen
Psychologen dem klinischen Bereich zuzuordnen. Klinische Psychologen
sind
anzutreffen in medizinischen Kliniken, insbesondere in den Abteilungen
für
Neurologie, Psychotherapie und Psychiatrie. Ein anderes wesentliches
Einsatzgebiet für Klinische Psychologen/Psychologische
Psychotherapeuten sind
die zahlreichen Beratungsstellen in kommunaler, kirchlicher oder freie
Trägerschaft. Drogen-, Erziehungs-, Familien- und Eheberatung sind
hierbei die
wesentlichen Betätigungsfelder. Ebenso findet man klinische
Psychologen in
sonderpädagogischen Einrichtungen, z.B. für schwer erziehbare
Kinder und
Jugendliche und in Behinderteneinrichtungen. Auch in Einrichtungen der
medizinischen und beruflichen Rehabilitation finden sich neben den
diagnostisch
ausgerichteten Psychologen klinisch-psychotherapeutisch tätige
Psychologen. Typische Arbeitsfelder Klinischer Psychologen sind:
Lehre und Forschung
Nach
der Klinischen Psychologie ist das zweitgrößte
Betätigungsfeld für beruflich
tätige Psychologen der Bereich Lehre und Forschung mit einem
Anteil von
immerhin 15%. Diese Positionen stehen besonders
qualifizierten
Absolventen der Psychologie (Diplom/Master) zur Verfügung, wobei es sich zumeist
um
Einstellungen im Hochschulbereich, beispielsweise als
wissenschaftlicher Mitarbeiter(in) oder
Assistent (in) handelt. Ziel ist hier in der Regel die Erlangung einer
Professur.
Ein kleiner Teil dieser Psychologen arbeitet auch an Fachhochschulen
sowie an
außeruniversitären Lehr- und Forschungseinrichtungen,
beispielsweise
an
Max-Planck-Instituten, Erziehungsfachschulen oder an privaten
wissenschaftlichen Instituten.
Arbeits-,
Wirtschafts- und Organisationsbereich
Der
Anteil der Psycholog(inn)en, die eine Beschäftigung im Bereich der
Wirtschaft
gefunden haben, ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Diese
Entwicklung geht einher mit der wachsenden Bedeutung von
Personalauswahl,
Personal- und Organisationsentwicklung und innerbetrieblicher Aus-,
Fort- und
Weiterbildung. Dies sind typische Einsatzfelder von
Wirtschaftspsychologen.
Weitere Tätigkeitsbereiche befinden sich in den Bereichen
Arbeitsgestaltung/Arbeitsschutz, berufliche Rehabilitation und
Integration
Behinderter und Qualitätsmanagement. Typische
Tätigkeitsfelder sind:
Marktforschung und Werbung
Auch
der Anteil der in der Marktforschung und Werbung tätigen
Psycholog(inn)en hat sich
im vergangenen Jahrzehnt deutlich erhöht. Werbe- und Public Relations-Agenturen, Marktforschungsinstitute, Werbe- und
Marketingabteilungen
von
größeren Unternehmen sowie Verlage sind in der Regel die
Arbeitgeber der in
diesem Bereich tätigen Psychologen. Die Analyse der
Bedürfnisse und Wünsche
potentieller Kunden sowie die psychologische Wirkung der
Produktpräsentation in
den Medien stehen im Mittelpunkt der Tätigkeit.
Schulpsychologie,
Erziehung, Aus- und
Weiterbildungsbereich, Beratung
Etwa
4% der berufstätigen Psycholog(inn)en sind im Bereich der
Schulpsychologie
beschäftigt. Die Aufgaben sind vielfältig: sie beziehen sich
sowohl auf die
psychologische Untersuchung einzelner Schüler wie auf die
Betreuung ganzer
Schulgruppen oder auffälliger Klassenverbände und die
Beratung der betroffenen
Pädagogen und Eltern. Schullaufbahnberatung sowie die Kontrolle
und
Verbesserung schulpsychologischer Untersuchungsverfahren sowie
Lehrerfortbildung und Schulorganisationsberatung und
-entwicklung gehören
ebenfalls zu ihren Aufgaben. Dies gilt in allen Bundesländern
außer Bayern, weil dort ein eigener
Studiengang für "Psychologie mit schulpsychologischem
Schwerpunkt" studiert werden muss.
Wachsender Bedarf an Psycholog(inn)en besteht
darüber
hinaus im Aus- und Weiterbildungsbereich. Typische Tätigkeiten
sind hier:
Verkehrspsychologie
Als
eigenständiges Aufgabengebiet hat sich hier die Tätigkeit in
den
medizinisch-psychologischen Untersuchungsstellen der Technischen
Überwachungsvereine (TÜV, Dekra) herauskristallisiert. Im
Vordergrund
stehen hier neben der psychologischen Eignungsfeststellung der
Verkehrstauglichkeit (insbesondere nach Trunkenheit am Steuer) die
Verkehrserziehung und die Sicherheits- und Unfallforschung. Neben den
Überwachungsvereinen
bieten die Bundesanstalt für Straßenwesen, die Bundesanstalt
für Flugsicherung
und - vereinzelt - die Automobil- und die Luft- und Raumfahrtindustrie
Beschäftigung für entsprechend qualifizierte Psycholog(inn)en.
Forensische Psychologie, Gutachter-
und Sachverständigenwesen
Die
forensische Psychologie gehört zu den kleineren Einsatzgebieten
der
Psychologie. Es handelt sich hier um Aufgaben bei den
Justizbehörden
(Gerichten) und im Strafvollzug. Zu den konkreten Aufgaben der
Gerichts- und
Kriminalpsychologen gehören die psychologische Untersuchung von
Untersuchungshäftlingen und Strafgefangenen hinsichtlich der
Verantwortlichkeit, der Tatmotivation und der Schuldfähigkeit. Die
Überprüfung
der Glaubwürdigkeit von Zeugenaussagen, die Einschaltung bei
Sorgerechtsproblemen der Familiengerichte, meistens im Rahmen von
Ehescheidungsverfahren, sowie diagnostische und beratende Funktionen in
den
Vollzugseinrichtungen stellen weitere Aufgaben dar. Typische Tätigkeiten in diesem
Bereich
sind:
Freiberuflicher Psychologischer
Psychotherapeut
Ein weiteres wichtiges
Betätigungsfeld für
Klinische
Psychologen/Psychotherapeuten ist die Arbeit in eigener
psychotherapeutischer
Praxis. Hier steht die Behandlung psychischer Probleme und Erkrankungen
unter
Anwendung von unterschiedlichen therapeutischen Ansätzen und
Methoden im
Vordergrund. Im
Hauptfachstudium kann sich der Studierende der Psychologe auf die
Schwerpunkte
Klinische Psychologie und psychologische Behandlungsmethoden
spezialisieren.
Dabei erarbeitet sich der angehende Psychologe umfassende Kenntnisse
über die
seelisch-körperliche Gesundheit und Krankheit sowie die Grundlagen
der
wissenschaftlichen Psychotherapie. Nach Abschluss des
Psychologiestudiums (Diplom oder Master) muss
eine mindestens dreijährige psychotherapeutische Ausbildung
absolviert werden,
die für die eigenverantwortliche Ausübung der Psychotherapie
qualifiziert.
Das Psychotherapeutengesetz legte erstmals den Abschluss des Studiengangs Psychologie (Diplom/Master, nicht jedoch Bachelor) als Zulassungsvoraussetzung für den Beruf bzw. für die Ausbildung zum/zur Psychologischen Psychotherapeut/in fest und schützte diese Berufsbezeichnung für diejenigen, die eine Approbation (Berufszulassung) aufgrund des Psychotherapeutengesetzes oder als Arzt/Ärztin mit entsprechender Zusatzausbildung besitzen. Ein Psychotherapeut könnte somit ein Psychologe ("Psychologischer Psychotherapeut"), oder ein Mediziner ("Ärztlicher Psychotherapeut") sein - beide dürfen Kinder, Jugendliche und Erwachsene behandeln - oder ein (Sozial-)Pädagoge, der nur für die Therapie von Kindern und Jugendlichen ausgebildet ist ("Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut"). Alle drei haben zusätzlich zu ihrem "Grundberuf" eine psychotherapeutische Zusatzausbildung abgeschlossen.
Derzeit führt die Ausbildung in drei Richtlinienverfahren,
nämlich
Verhaltenstherapie, Psychoanalyse und der tiefenpsychologisch
fundierten Therapie
zur Approbation. Andere
Methoden wie
die Gesprächspsychotherapie, die Gestalttherapie und die
systemische
Familientherapie werden von den Kassen bisher nicht übernommen,
wenn die
Behandlung ambulant erfolgt; sie muss ggf. privat bezahlt werden. In
Einrichtungen der stationären Versorgung werden diese Verfahren
hingegen in
beträchtlichem Umfang eingesetzt und von den Kostenträgern -
darunter auch den
Krankenkassen - finanziert.
Aber auch ohne Approbation ist es möglich Psychotherapie
als Heilkunde auszuüben. Die dazu erforderliche Legitimation ist
für Inhaber(innen) einer Master-Urkunde oder eines Psychologie-Diploms mit Klinischer
Psychologie als eines der Prüfungsfächer in Form einer auf
Psychotherapie eingeschränkten Heilpraktikererlaubnis
beim jeweiligen Gesundheitsamt ohne zusätzliches Examen
erhältlich und kostet derzeit etwa 150€ sowie etwas Verwaltungsaufwand.
Berufsaussichten
Die Vielfalt innerhalb der zuvor dargestellten Bereiche impliziert zunächst auch eine große Angebotsvielfalt auf dem Stellenmarkt. Diese ist jedoch aufgrund der Mittel- und Ressourcenkürzungen in fast allen Bereichen heute nicht mehr gegeben. Somit sind die Chancen, direkt nach dem Studium sofort eine qualifizierte Beschäftigung zu finden relativ gering. Allerdings können Stellenbewerber durch Phantasie und Nischenstrategien z.B. auch durch Blind- bzw. Initiativbewerbung eine Anstellung finden oder sich unter Inanspruchnahme der staatlichen Existenzgründungshilfen selbständig machen. Durch Spezialisierung in nachfolgenden Tätigkeitsfeldern können auch schon während des Studiums Kompetenzen für solche Nischenbereiche erworben werden. Beispiele hierfür sind:
Eine erfreuliche, positive Ausnahme beim Stellenmangel bildet
die Tätigkeit als Psychologische(r) Psychotherapeut(in).
Angesichts der Tatsache, dass in den nächsten Jahren viele
Therapeut(inn)en in Ruhestand gehen, ergibt sich daraus auf längere
Sicht sogar ein Mangel an approbierten Psychotherapeut(inn)en. Das bedeutet nahezu eine Jobgarantie für
Psychologiestudent(inn)en mit Schwerpunkt Klinische Psychologie und
für Interessenten mit Studienwunsch Klinische Psychologie nach
Abschluß aller notwendigen Qualifikationen (Diplom/Master +
Psychotherapeutenausbildung in einem Richtlinienverfahren). Die
Grundlage
für diese Prognose bildet ein von der Psychotherapeutenkammer
Bayern erstelltes Gutachten vom Februar 2007.
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