| Weil beim Zuhören individuelle Fähigkeiten,
Gewohnheiten und Erfahrungen, die soziale Gestaltung der Zuhörsituation
und die akustische Qualität des Raumes zusammenspielen, setzte
das Projekt "GanzOhrSein" sowohl an der Erweiterung der
Wahrnehmung als auch an der Gestaltung von Zuhörsituationen
und Hörereignissen an.
Auf der praktischen Ebene des "Handlungsmodells" wurden
folgende Felder bearbeitet:
- Verständigung über die
akustische Gestaltung
von Schule
- Hörerfahrungen arrangieren - alte und neue Medien nutzen
- Raumgestaltung
- werkstattorientierte Lehrerfortbildung
In allen Handlungsfeldern ging es immer darum, Bewusstsein und
Aufmerksamkeit zu richten auf das eigene Zuhören, die Bedingungen
für das eigene Zuhören, die Unterschiede des Zuhörens
und die Gestaltbarkeit von Zuhörsituationen.
Im Mittelpunkt aller Aktivitäten stand das "Hörenmachen",
die eigene Produktion von Hörbarem.
Im aktiven Umgang und im Austausch werden individuelle Hörmuster
und Zuhörbedingungen bewusst. Neben einem Austausch über
die Wahrnehmungen sind wiederholte Wahrnehmungen und die Verbindung
mit Ausdrucksformen (Sprache, Kunst, Musik, Bewegung, Theater u.ä.)
wichtig, damit die vielfältigen Hör-Eindrücke zu
Hör-Erfahrungen verarbeitet werden können.
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